Hallo,

zur Zeit sind verschiedene Domains von meinen Webseiten nicht erreichbar. Ursache ist ein breitangelegter DDos-Angriff auf die DNS- Server der United-Internet Tochter “InternetX”. (verwaltet mehr als 2,3 Mio. Domains!)

security error Blog stellenweise nicht erreichbar   DDos Angriff auf InternetXDer durchaus als Erfolg zu bezeichnende Angriff, betrifft offenbar mehrere Netzsegmente und sorgt für einen Ausfall der Primary/Secondary- DNS- Server. So können die IP- Adressen die hinter den Domainnamen stecken nicht mehr aufgelöst werden und die Seite scheint nicht erreichbar – obwohl die Server funktionieren.

An der Behebung wird mit Hochdruck gearbeitet – ein genauer Termin wurde jedoch noch nicht mitgeteielt.

Interessant ist, das Golem anscheinend seine gesamte Linkstruktur umgestellt hat und nun nur noch mit festen IP- Adressen innerhalb der Seite arbeitet.

@Update: Golem.de schreibt folgendes dazu:

Nachtrag vom 21. November 2008, 16:45 Uhr:
Die DDoS-Angriffe auf die InternetX-Infrastruktur halten weiter an. Durch Einsatz komplexer Regelwerke ist derzeit eine begrenzte Bandbreite verfügbar, teilt InternetX mit.

Das Unternehmen spricht von einem extrem aggressiven Angriff, der bereits Carrier in Mitleidenschaft gezogen und Backbonestörungen verursacht habe. Das Angriffsvolumen liegt derzeit bei rund 40.000 Hosts und einer Gesamtbandbreite von über 20 GBit/s.

InternetX arbeitet mit zahlreichen Backbonebetreibern an einer Lösung.

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Ach ja, da erledigt man die Ausarbeitung für BWL, checkt noch einmal schnell die letzten Mails bevor es nachher zur Uni geht und plötzlich liest man von Daniela:

Betreff: Dein Tod naht

Naht Dein Tod?

Oder hast Du noch ein langes Leben vor Dir?

Teste Dich jetzt sofort:

http://www.Schicksal-jetzt.net
(Ideal für die Mittagspause.)

Öhm, nicht schlecht. Ich wollte mich schon immer mal in der Mittagspause informieren ob es sich noch lohnt wirklich weiter zu arbeiten oder ob ich morgen etwa schon das Zeitliche segne. Würde ich mich ja ärgern, wenn ich nicht noch einmal Fallschirmspringen gegangen wäre oder mir eine letzte Pizza beim guten Italiener geholt hätte…! ;)

Naja, neugierig wie ich bin hab ich einmal nachgeschaut und folgende Erkenntnis erlangt:

  • Die Domain www.schicksal-jetzt.net, www.schicksal-jetzt.com ist bis jetzt gänzlich unbekannt (registriert 19.11.2008)
  • Es erfolgt eine Weiterleitung auf DeinSchicksal.cc
  • Persönliche Daten werden abgefragt
  • Man bestätigt explizit die Teilnahme an einem Gewinnspiel (kostet 92 Euro)
  • Die Nutzung des Dienstes kostet 92!!! Euro zzgl. MwSt. des jeweiligen Landes
  • Preise stehen wieder einmal im Kleingedruckten
  • Eigentümer ist IM Internet Media Ltd. (immer diese ltd….^^), Großbritannien
  • An dieser Adresse sind mehrere hundert solcher Firmen gelistet (haupts. SPAM Versender)
  • Eigentümer und Domaineigentümer passen nicht zusammen
  • Die Spam- Mail scheint voll eingeschlagen zu haben (über 100 Google Anfragen in 5h)

Zusammenfassung:

Wieder einmal ein Versuch gutgläubige Menschen mit einem Schocker “Tod” auf die Seite zu locken, durch die einfache Aufmachung und durch die Aussage “Ideal für die Mittagspause” dazu zu bewegen, das Formular auszufüllen (ohne die Seite vollkommen durchzulesen) und anschließend abkassieren. Nur an Geschmacklosigkeit – damit setzt diese Mail vollkommen neue Maßstäbe!

Mein Tipp: Finger weg – sonst könnt ihr euch ja nicht mal mehr den Sarg leisten ;)

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@Update:

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Da wir heute irgendwie auf das Thema gekommen sind, hier mal ein Link. Die Funktionalität bietet genau das was man von einer Umfrage erwartet- schlicht, schnell und kostenlos :)

Leider können nur bis max. 15 Fragen verarbeitet werden. Aber für eine schnelle Umfrage alle mal ausreichend.

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Eigentlich hatte ich mir vorgenommen in diesem Blog nur über Themen zu berichten, die direkt mit dem Thema Informatik in Verbindung stehen. Heute werde ich jedoch eine Ausnahme machen um über einen Film zu berichten, der mich doch sehr bewegt hat.

Let´s make money

Manche Leute gehen in einen Horrorfilm und kommen mit der Erkenntnis heraus – unrealistisch und alles andere als schockierend. Andere widerrum gehen in einen Dokumentationsfilm, der die Wege des Geldes näher beschreibt und sind am Ende um einiges schlauer und schockiert. Genau diese Erfahrung durfte ich heute machen.

Selten habe ich einen Film gesehen, bei dem kein Blatt vor den Mund genommen wird und Themen darert direkt angesprochen werden, über die sonst gerne Stillschweigen bewahrt wird. Fragen werden gestellt und auf eine Art und Weise beantwortet, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Die “kalte” Seite der Manager, Investoren wird so dargestellt wie sie wirklich ist.

“Die beste Zeit, um zu kaufen ist, wenn das Blut auf den Straßen klebt.”

Dies ist noch eines der harmloseren Zitate aus dem Film. Wie kommt es das Afrika eines der größten Baumwollproduzenten der Welt ist, sich selbst versorgen könnte und trotzdem auf die Hilfe von außen angewiesen ist. Was hat es mit den Steueroasen auf sich und wie wirken diese auf die Realwirtschaft. Was geschieht mit den Leuten die sich gegen das System stellen und nicht bestechlich sind (Saddam Hussein)?! Was ist die wirkliche Bedeutung von privaten Investoren und welche Machenschaften wendet die “World of Bank” an. Was sind die anderen Auswirkungen der Globalisierung die wir nicht kennen!

Diese Fragen werden behandelt und teils schockierende Antworten gegeben. Am Ende geht man mit einem Unmachtsgefühl aus dem Kino (Man bemerke nebenbei – kein kommerzielles Kino!) und hat eine Menge Gesprächsstoff.

Dieser Film ist eine absolute Empfehlung und vor allem in Zeiten der Finanzkrise ein absolutes Muss!

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Hab ich mir´s doch gedacht :D Dieser Satz schoss mir heut als erster Gedanken als ich folgenden Artikel auf Focus.de gelesen habe. Darin lautet es:

Es gibt Wege, sich wirklich bei allen unbeliebt zu machen. Dies musste der Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann am Wochenende feststellen. Als bekannt wurde, dass er eine Einstweilige Verfügung gegen den Verein Wikimedia Deutschland erlassen und die Sperrung der Seite wikipedia.de erreicht hatte, sank die Beliebtheit des Politikers so rapide, als hätte er vor laufenden Kameras ein Eisbären-Baby getreten.

Ich denke passender kann man das was am Wochenende geschehen ist nicht beschreiben und man sieht wieder einmal welche Macht die Internetnutzer inzwischen haben.Der Politiker kündigte an, nachdem ein großteil der von ihm bemängelten Textstellen entfernt wurden (angebliche Verwicklung in innerparteiliche Konflikte/ Sexversand), nicht weiter gegen den Verein Wikimedia gerichtlich vorzugehen.

Nur andererseits muss man sich auch die Frage stellen- wie würde man sich selbst verhalten wenn in einem beliebten Onlineportal evt. falsche Äußerungen über einen stehen würden. Meist bleibt nur der rechtliche Weg – nur wie er beschritten wurde (ohne Anhörung etc.), war ohne Frage dämlich! Und irgendwie erinnert mich dieses vorgehen an den Fall des “IM Schubert” der wochenlang die Medien beherrscht hat. Dort war es genauso, Stasivorwürfe wurden laut, in einer Austellung von Schülern aufgearbeitet und von ihm gerichtlich verboten. Nur das man damit viel mehr Aufsehen erregt, als wenn man die Ausstellung laufen lassen würde – das ist leider nur den wenigsten bewusst. In diesem Sinne – Herzlichen Glückwunsch :)

Quelle: Focus.de

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